Die Autoren unserer Produktbeschreibungen verwenden für ihre Texte und die Notenberechnungen ausschließlich frei zugängliches Informationsmaterial. Hierzu zählen:

  • Bedienungsanleitungen,

  • Produktdatenblätter,

  • Testberichte von großen Testinstituten (Stiftung Warentest, Ökotest, ETM),

  • Gespräche mit dem technischen Produkt-Support der Hersteller,

  • Einzelgespräche mit Produktanwendern.

Darüberhinaus werden in Einzelfällen auch Produkte bestellt und ausführlich getestet.

Einstein Junior
Unser speziell entwickeltes Notenverfahren ermöglicht nachvollziehbare Produktwertungen.

Dabei werden die technischen Eigenschaften der Geräte sowie reale Kundenmeinungen bewertet, in Kategorien gewichtet und benotet. Aus den Kategorienoten ensteht schließlich eine konsistente Gesamtnote.

Das Verfahren zur Notenvergabe läuft in folgenden Schritten ab:

  • für jede der zu Kategorien zusammengefassten Eigenschaften bekommen die einzelnen Geräte eine Punkteanzahl zwischen 0 und 100 zugeordnet,

  • die so entstandenen Punkte werden in den Kategorien gemittelt, so daß jedes Gerät eine durchschnittliche Punktezahl pro Kategorie erhält,

  • anschließend bildet man für das Gerät die Summe dieser Punktezahlen, wobei die Kategorien unterschiedlich gewichtet werden,

  • diese Summe ist dann die Endpunktezahl eines Objektes, aus der dann die Endnote berechnet wird.

Die Eigenschaftszeilen unserer Vergleichstabellen beinhalten folgende Typen von Werten:

  • numerische Werte einer Intervallskala (wie z.B. Gewicht, Länge, Dauer),

  • Werte einer Nominalskala (siehe auch Wikipedia),

  • Wahr/Falsch-Einträge, ein Spezialfall einer Nominalskala. In Zeilen, die vollständig aus Wahr/Falsch-Einträgen bestehen, wird Wahr in den Punktwert 100 und Falsch in den Punktwert 0 umgewandelt.

Unter diesen Voraussetzungen kann man nun jedem Wert aus der Eigenschaftszeile (z.B. ein Gewicht oder eine Akkulaufzeit ) einen Wert aus dem Punkteintervall [0, 100] zuordnen.

Für jede Eigenschaft gibt es ein Maximum max und ein Minimum min. Diese beiden Werte werden aus den zum Zeitpunkt der Berechnung verfügbaren Daten des Marktes über die jeweils betrachtete Geräteklasse abgeleitet und laufend dem technischen Entwicklungsstand angepaßt.

Die Zuordnung muß dann maßstabsgerecht erfolgen, d.h. die relative Lage eines Ausgangswertes im Intervall zwischen min und max muß, bezogen auf die Endpunkte, dieselbe sein wie beim Bildpunkt im Intervall [0, 100].

Hinweis:

Das mathematische Standardverfahren für diese Art der Zuordnung ist eine einfache lineare Abbildung zwischen den Eigenschaftswerten und den Punktwerten.

Die auf diese Weise gewonnenen Punktezahlen sind nicht untereinander abhängig, sondern lediglich von den Intervallgrenzen. So ist gewährleistet, daß neu hinzukommende Geräte keinen Einfluß auf die Noten der anderen Objekte haben.

Hier wird zunächst für jede Kategorie die Durchschnittspunktezahl eines Gerätes ermittelt. Dann werden diese, mit der jeweiligen prozentualen Gewichtung versehen, zusammengezählt und ergeben die Gesamtpunktezahl des Objektes. Somit hat man dann eine Menge von Gesamtpunktezahlen mit einem Minimum und einem Maximum.

Diese Zahlen bildet man dann mit demselben Verfahren wie oben beschrieben auf das Notenintervall [1, 3] ab. Hierbei darf man nicht vergessen, daß hohe Punktesummen auf kleine Notenzahlen und umgekehrt abgebildet werden.

Hierfür gelten folgende Regeln:

  • Rangliste

    wird durch die Punkteanzahl bestimmt. Bei Geräten mit gleicher Punkteanzahl bekommt das Gerät mit dem günstigeren Preis den Vorzug.

  • Testsieger

    ist das Gerät mit den meisten Punkten (Rang 1).

  • Kauftipp

    ist das Gerät direkt hinter dem Testsieger (Rang 2), also punktemäßig das zweitbeste.

  • Preistipp

    ist das Gerät, das von den restlichen Geräten folgende Bedingungen erfüllt:

    • günstigster Preis, der zudem zwingend unter Testsieger (Rang 1) und Kauftipp (Rang 2) liegen muss,
    • erzielte Gesamtnote ist kleiner als 2.5,
    • Gerät belegt nicht den letzten Rang im Vergleichstest.
    Falls kein Gerät diese Bedingungen erfüllen sollte, wird kein Preistipp ausgewiesen.

Grundsätzlich nehmen wir nur besonders hochwertige und im Markt beliebte Geräte in unserer Vergleichstabelle auf. Diese werden für jede der ausgewählten Eigenschaften in Relation zu einem marktabhängigen Maximum bzw. Minimum auf eine Punktezahl zwischen 0 und 100 abgebildet.

Die Eigenschaften werden sodann in Kategorien zusammengefasst, denen man für die Errechnung der Endnote eines Gerätes unterschiedliche Gewichtungen gibt. Die Endpunkteanzahl eines Gerätes ist also nicht der einfache arithmetische Mittelwert der in den einzelnen Eigenschaften erreichten Punktwerte, sondern der gewichtete Mittelwert über sämtliche Kategorien. Dieser Mittelwert wird sodann in eine Note zwischen 1 und 3 umgewandelt.

Hinweis:

Beachten Sie, daß die nach diesem Verfahren berechnete Endnote eines Gerätes eine exakt berechnete und aus den vorliegenden Daten des Marktes eindeutig ableitbare qualitätsbezogene Position beschreibt.